Petzold ImmobilienErstgespräch
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Kaufnebenkosten in Hessen berechnen:
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch.

In Hessen kommen zum Kaufpreis rund 8 Prozent obendrauf, und dieses Geld muss aus Eigenkapital kommen. Der Rechner zeigt dir jeden Posten einzeln, inklusive des Abzugs für gesondert ausgewiesenes Inventar.

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Gesondert ausgewiesene bewegliche Sachen mindern die Grunderwerbsteuer.
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Beim Kauf aus eigenem Bestand fällt für dich keine Provision an.
Grunderwerbsteuer Hessen, 6,0 %14.400 €
Notar, 1,5 %3.600 €
Grundbuch, 0,5 %1.200 €
Kaufnebenkosten gesamt, 8,0 %19.200 €
Gesamtinvestition259.200 €

Die Grunderwerbsteuer in Hessen beträgt 6,0 Prozent. Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und hängen vom Umfang der Beurkundung ab, die Voreinstellung ist ein Erfahrungswert. Kaufnebenkosten werden von Banken nur selten mitfinanziert, sie müssen in der Regel aus Eigenkapital kommen.

Woraus sich die Nebenkosten zusammensetzen

PositionHöhe in HessenWer bestimmt sie
Grunderwerbsteuer6,0 % der GegenleistungLand Hessen, seit 1. August 2014 unverändert
Notarrund 1,0 bis 1,5 %Gerichts- und Notarkostengesetz, Gebühren sind gesetzlich festgelegt
Grundbuchrund 0,5 %Gerichts- und Notarkostengesetz
Maklerprovision0 bis 3,57 % inkl. UStVereinbarung, bei Wohnungen gilt die Teilungspflicht nach § 656c BGB
Notar- und Grundbuchkosten hängen vom Umfang ab: Grundschuldbestellung, Treuhandauftrag und Auflassungsvormerkung lösen jeweils eigene Gebühren aus.

Was die meisten unterschätzen

  • Die Nebenkosten sind verloren, sie erhöhen nicht den Wert der Wohnung
  • Sie müssen aus Eigenkapital kommen, Banken finanzieren sie nur selten mit
  • Sie fließen in die Rendite ein: Erst die Gesamtinvestition ist die ehrliche Bezugsgröße
  • Die Grunderwerbsteuer wird einen Monat nach Bescheid fällig, oft vor der Kaufpreiszahlung
  • Ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts gibt es keine Eigentumsumschreibung

Wie sich die Nebenkosten auf Brutto- und Nettorendite auswirken, rechnest du im Rendite-Rechner direkt weiter.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Hessen?

Ohne Makler liegen sie bei rund 8 Prozent des Kaufpreises: 6,0 Prozent Grunderwerbsteuer, etwa 1,5 Prozent Notarkosten und etwa 0,5 Prozent Grundbuchkosten. Mit Maklerprovision kommen je nach Vereinbarung weitere 3 bis 3,57 Prozent hinzu. Bei 240.000 € Kaufpreis sind das rund 19.200 € ohne und rund 27.800 € mit Provision.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Nur in Ausnahmefällen. Banken finanzieren den Beleihungswert der Immobilie, und die Nebenkosten schaffen keinen Gegenwert, der sich verwerten ließe. Wer sie mitfinanzieren will, braucht eine sehr gute Bonität und zahlt dafür einen deutlichen Zinsaufschlag. Plane sie als Eigenkapital ein.

Wie senke ich die Grunderwerbsteuer legal?

Indem mitverkaufte bewegliche Gegenstände im Kaufvertrag gesondert und der Höhe nach realistisch ausgewiesen werden, etwa eine Einbauküche oder eine vollständige Möblierung. Auch der übernommene Anteil an der Erhaltungsrücklage mindert die Bemessungsgrundlage. Übertriebene Werte führen zu Rückfragen des Finanzamts und können die Finanzierung verschlechtern.

Sind Kaufnebenkosten steuerlich absetzbar?

Bei vermieteten Immobilien gehören sie zu den Anschaffungsnebenkosten und werden zusammen mit dem Gebäudeanteil über die AfA abgeschrieben. Sofort abziehbar sind dagegen die Finanzierungskosten, etwa Gebühren für die Grundschuldbestellung, soweit sie auf das Darlehen entfallen.

Unsicher, ob deine Rechnung aufgeht?

Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir deine Zahlen durch, ehrlich auch dann, wenn sich der Kauf für dich gerade nicht rechnet.